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Alarm im Stadtgebiet – 1. Warntag des Bundes

08.09.2020

Im Zusammenhang mit dem schweren Waldbrand im August 2018 bei Frohnsdorf haben die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt selbst erfahren müssen, wie wichtig eine zuverlässige und weitestgehend flächendeckende Möglichkeit ist, die Bevölkerung vor Gefahren zu waren. Aber auch andere Katstrophen, wie Hochwasser, oder Unglücksfälle können Anlass sein, die Bevölkerung schnell mit Informationen und Handlungsanweisungen versorgen zu müssen.

Mit diesem Hintergrund wird am Donnerstag, den 10. September gegen 11 Uhr der erste bundesweite Warntag durchgeführt.

Die für den Landkreis Potsdam-Mittelmark zuständige Regionalleistelle in Brandenburg an der Havel wird entsprechende Alarmierungseinrichtungen u. a. für die Stadt Treuenbrietzen auslösen. Dazu zählen insbesondere die Sirenen, welche mit einen Test- und einem Endton ertönen werden, verschiedene Warn-Apps, wie „NINA“ oder die Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes und der Länder. Auch Fernseh- und Radiosender sollen in den Warntag einbezogen werden.

„Wer rechtzeitig gewarnt wird und weiß, was zu tun ist, kann sich in einem Notfall besser selbst helfen. In Brandenburg können zum Beispiel bei schweren Hochwassern oder großen Waldbränden im schlimmsten Fall nur wenige Minuten über Leben und Tod entscheiden. Der Warntag trägt hoffentlich dazu bei, dass die Menschen sich intensiver mit dem Thema Warnung auseinandersetzen. Das kann Leben retten.“ wird Brandenburgs Innenminister Michael Stübgen in der Pressemitteilung des Ministeriums des Innern und für Kommunales zitiert.

Auf Grund eines Beschlusses der Innenministerkonferenz im Jahr 2019, wird ab diesem Jahr an jedem zweiten Donnerstag im September der Warntag durchgeführt.

 

Foto: Grafik: warnung-der-bevoelkerung.de