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Ausbildung wie die Großen

Um alle Themengebiete der Feuerwehr von heute abdecken zu können, bedarf es einer umfangreichen Ausbildung. Bereits in den Jugendabteilungen beginnt die altersgerechte Vorbereitung auf den Feuerwehrdienst, welcher ab 16 Jahren möglich ist.

 

Am Freitag nutzte daher unsere Kinder- und Jugendfeuerwehr die Ferien für einen zusätzlichen Ausbildungsdienst. Auf der Festwiese "Anger", direkt am Gerätehaus, wurde ein Unfall simuliert, welcher durch die Nachwuchsbrandschützer abgesichert werden musste.

 

So machten sich nach der Einteilung das Löschgruppenfahrzeug und der Rüstwagen auf den Weg zur Einsatzstelle. Doch reichte es nicht aus, diese nur gegen den angenommenen fließenden Verkehr abzusichern. Auf Grund der einsetzenden Dunkelheit musste die Gefahrenstelle auch ausgeleuchtet werden. Hierzu mussten Stative und Scheinwerfer aufgebaut werden.

 

"Um das Thema „Ausleuchten und Sichern von Einsatzstellen“ so anschaulich und interessant wie möglich zu übermitteln, haben wir uns hierfür extra einen Freitagnachmittag ausgesucht, um die Einsatzmittel auch in der Dunkelheit zum Einsatz bringen zu können. Das veranschaulicht die Notwendigkeit deutlich besser, als der Aufbau an einem regulären Ausbildungsdienst Samstagvormittag, an dem es ja hell ist.“ sagt Carsten Herrmann, der Stellvertretende Ortsjugendwart.

 

Wie schnell es zum Ernstfall kommen kann, erlebten die Kinder und Jugendlichen noch am selben Abend. Gerade als alle Geräte wieder verpackt und die Ausbildung ausgewertet werden sollte, wurden die „großen Kameraden“ zu einem echten Verkehrsunfall alarmiert.

 

Foto: Die Jugendfeuerwehr im Übungseinsatz